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Sind virtuelle Models die Zukunft?

Shudu und Miquela: Diese Namen sollten Sie sich merken.
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Gigi Hadid kann einen Schritt zur Seite gehen und Kendall Jenner sollte sich einen Plan B zurechtlegen. Vielleicht müssen Sie schon bald den Berufszweig wechseln, denn es gibt einen neuen Model-Trend, der die Top-Models von heute zittern lässt. Ihre Konkurentinnen sind makellos schön, genauso aktiv in den sozialen Netzwerken und arbeiten ebenfalls mit Top-Brands zusammen. Nur sind sie nicht ganz so echt - wir sprechen von virtuellen Models

 

Sie sind die Töchter der modernsten 3D-Techno-logien. Ihre Präsenz auf Instagram steht jener der oben genannten Model-Spitze in keinster Weise nach, sogar auf Nachrichten antworten Sie "persönlich". Sie ziehen die Aufmerksamkeit der Designer auf sich, denn durch sie lässt sich eine grosse Zielgruppe ansprechen. Wenn Sie aufgrund des virtuellen Aspekts nun an seelenlose Avatare denken, liegen Sie weit daneben. Diese Figuren haben eine Persönlichkeiten. Und diese lässt sich gut verkaufen. Hinter ihnen steht schliesslich je ein Fadenzieher, der all ihrer "Handlungen" genau kalkuliert und eine exakte Vorstellung und Vision von der Entwicklung seiner fiktiven Figur hat. 

Shudu

Auf Instagram findet man sie unter dem Namen @shudu.gram und ihre Profilbeschreibung lässt keine Zweifel übrig: "World’s First Digital Supermodel" - das erste digitale Supermodel der Welt. Shudu ist ein afroamerikanisches Model mit dunklen Augen wie die von Duckie Thot, das Top-Model, welches den englischen Fotografen Cameron-James Wilson, Schöpfer von Shudu, grundlegend inspiriert hat. Ruhm erreicht Shudu durch Rihanna. Diese postete auf dem Feed von Fenty Beauty ein Portrait einer unglaublich echt wirkenden 3D-Arbeit, auf der Shudu einen der Lippenstifte der aktuellen Linie trägt. Der Wirbel um die Frage "Real oder Fake?" konnte mit einem Besuch auf ihrem Profil schnell geklärt werden. Ihre Belibetheit auf Instagram stieg danach rasant an und heute hat sie - unter anderem dank Rihanna - 117.000 Follower auf der Plattform.

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Miquela
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Mit ihren 19 Jahren hat das Model, halb brasilianisch, halb spanisch, bereits alles, was es braucht, um eine Influencerin zu sein - was sie auch erfolgreich ist. Wir reden von Miquela. Seit Juni 2016 ist sie als @lilmiquela auf Instagram zu finden, wo sie Fotos von ihrem "Leben" und von Deals mit Maken wie Balenciaga und Stussy postet. In aufwendigen Computergrafiken führt sie ein Leben, das sich viele wünschen: ständig auf Reisen, Fotos von ihr in Hochglanzmagazinen und Zusammenarbeit mit grossen Brands. Dazu gehören auch Einladungen zu Modeschauen, so zum Beispiel zu Prada im Februar 2018. Es geht noch weiter: Ihre im August 2017 veröffentlichte Single Not Mine belegte den achten Platz im Ranking von Spotify Viral . Als ob all dies nicht schon genug wäre, um sie perfekt erscheinen zu lassen, ist Miquela auch noch Aktivistin: Sie unterstützte die Black Lives Matter Bewegung und den US-Protest gegen den Verkauf von Waffen. Alles in allem ein wenig zu perfekt?

ZVG:
IG @shudu.gram, @lilmiquela

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