Cartier feiert kühne Stacheln
Einmal mehr sorgt die unerschöpfliche Welt der Flora in der Haute Joaillerie für frischen Wind und Modernität. Das Haus Cartier bringt die komplexen Facetten der Weiblichkeit zum Vorschein, indem es sich vom Kaktus inspirieren lässt — eine faszinierende Pflanze, die in unwirtlicher Umgebung gedeiht, die man besser nur mit Blicken bewundert, die erst in der Nacht all ihre Blüten entfaltet. Wer dieser spitzenbewehrten Schönheit verfällt, entdeckt seine eigene wilde, ein klein wenig rebellische Seite neu, ohne auf natürliche Eleganz zu verzichten. Genau diese Dualität ist bei Mariacarla Boscono, der schönen Markenbotschafterin aus Rom, mit ihrem katzenhaften, selbstsicheren Blick in der Kampagne zu Cactus de Cartier zu beobachten. Das Model verkörpert darin eine höchst elegante Frau in einem dadaistischen Kontext, der mit allem bricht, was man von der filmischen Darstellung des Luxus gewohnt ist. Hier positioniert sich die Linie Cactus also ein weiteres Mal (in schönster Weise) jenseits aller Normen.