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Royal Academy of Fine Arts in der Kritik

Ein Artikel des BoF wirft Fragen zu den schulischen Methoden der angesehenen Akademie auf.
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Nach dem Selbstmord eines Studenten an der Academy of Fine Arts in Antwerpen, als dessen mutmassliche Ursache man Depressionen aufgrund der schulischen Situation benennt, kontaktierte das Business of Fashion einige Studenten und Absolventen der Schule. Viele von ihnen erzählten, dass die Akademie eine psychologisch schwierige Atmosphäre für den Lernprozess schafft. Jährlich besuchen 60-70 Studenten die Akademie, duch nur weniger als 20 schliessen die Universität mit einem Master-Abschluss ab. Einige Studenten werden "vertrieben" oder es wird ihnen empfohlen, auf eigenen Wunsch abzubrechen. Angesichts des harten Wettbewerbs können die Studenten keine sozialen Verbindungen eingehen, behandeln ihre Mitschüler als Rivalen und nehmen oft Drogen, um mit Depressionen fertig zu werden. Andere Studenten beschwerten sich darüber, dass die Akademie wenige praktische Fertigkeiten vermittelt und die meist Arbeit im Alleingang geschehen muss.

Jährlich besuchen 60-70 Studenten die Akademie, duch nur weniger als 20 schliessen die Universität mit einem Master-Abschluss ab.

Nach dem Vorfall Ende März wurde in der Schule ein Treffen abgehalten, wo ihnen geraten wurde, im Falle von Problemen Kontakt mit Psychologen aufzunehmen. Auch auf dem Campus wurden Anzeigen mit Telefonnummern der "Hotline" der psychologischen Hilfe geschaltet.

Die Academy of Fine Arts ist im Berich Mode und Design eine der renommiertesten Universitäten der Welt. Seine bekanntesten Absolventen sind Martin Margiela, Ann Deumelemeester, Dries Van Noten, Haider Ackermann, Kris Van Assche und Demna Gvasalia.

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