Healthspots: Du bist, was du isst!
Juicery 21
Wo: Sihlstrasse 93, 8001 Zürich
Was: Die Organic Almond Milk mit Datteln, Vanille und Himalaya-Salz.
Warum: Die Idee einer Juicery kam dem schwedischen Gründer Fred Jacobi als er nach acht Jahren Aufenthalt in Brasilien wegen eines Jobs in die Schweiz kam. Er vermisste die frischgepressten Säfte, die es in São Paulo an jeder Ecke zu kaufen gab und entschloss sich kurzerhand, den Schritt in die Selbständigkeit mit einer neuen Businessidee zu wagen. So begann er also, seine heissgeliebten Säfte selber zu pressen und auszuliefern. Sein Vorhaben fand schnell Anklang und im Januar 2016 eröffnete er die Juicery 21 im Herzen Zürichs. Alle Säfte werden im Lokal von Hand und vor allem kaltgepresst hergestellt. Diese Methode ermöglicht es, alle wichtigen Vitamine beizubehalten. Sogar die beliebte Mandelmilch wird selbst gemacht und lässt sich von den Kunden mit anderen Zutaten wie Blaubeere oder Banane mischen. Neben dem sich ständig wechselnden Saft-Angebot, gibt es auch Acai Bowls, Bagels und Porrigdes zu geniessen.
La Fourchette
Wo: Klybeckstrasse 122, 4057 Basel
Was: Claire’s hausgemachtes "Poulet aux citrons"
Warum: Wer das La Fourchette betritt, fühlt sich sofort wie zuhause. Das kuschelige Dekor strahlt Ruhe aus und lädt ein, bei einer Tasse Cappuccino zu verweilen. Wer hier aber nur süsse und ungesunde Speisen erwartet, liegt falsch, denn das Lokal legt höchsten Wert auf ein sogenanntes Slow Food Konzept, das die Zubereitung von genussvollen und lokalen Gerichten anpreist. Bei jeder Speise werden ausschliesslich saisonale, wenn immer möglich sogar Bio-Produkte verwendet, die aus direktem Handel erstanden werden. Das heisst: Jedes der Frischprodukte wird ausschliesslich von Bauern und Produzenten aus der Umgebung gekauft. Die Mittagskarte bietet deshalb täglich neue, frische und aufregende Variationen der französischen Küchenchefin Claire Guerrier an. Ein ganzer Kühlschrank vollgepackt mit frischgepressten Säften steht ebenfalls bereit.
Cafe Paradiso
Wo: 21 rue des Bains, 1205 Genf
Was: Der Holy Avocado Toast erhielt seinen Namen, weil der Toast ein Loch in der Mitte hat, in dem das Ei platziert wird.
Warum: Das Cafe Paradiso spezialisierte sich vor allem auf seinen hervorragenden Kaffee, jedoch finden sich auch viele Gesundheitsfanatiker im kleinen Strassencafé ein, denn die Salate und Avocado-Toasts schmecken mindestens genauso gut. Anders als bei vielen Health Spots, die ausschliesslich gesundes Essen anbieten, findet man hier auf der Karte auch kleine Sünden wie eine Cinnamon Roll aus einem Schweizer Croissant-Teig oder auch ein Bier. Im Paradiso gilt aber für alle Speisen: nur die frischesten und ausschliesslich lokale Produkte werden hier verwendet. Um zu versichern, dass wirklich immer nur saisonale Produkte verarbeitet werden, wechselt das Team sein Salat-Sortiment alle zwei bis drei Monate.
Takinoa
Wo: Rue du Grand Pont 4, Lausanne, und Place Bel-Air 5, Nyon, sowie Chemin du Vernay 72, Gland und Rue du Nant 12, Genf, sowie Rue du Pre-de-la Bichette 1, Genf und Rue de Rive 16, im Fnac Cafe, Genf.
Was: Säfte und Smoothies erfreuen sich besonderer Beliebtheit, da sie frisch, und zwar direkt vor dem Kunden vorbereitet werden.
Warum: Gegründet wurde die Restaurant-Kette vom passionierten Kletterer Eric Lebel, der überzeugt ist, dass man als Mensch nur Höchstleistung erbringen kann, wenn man sich gesund ernährt. Nur waren gesunde Gerichte vor einigen Jahren in vielen Restaurants und Kantinen noch ein Fremdwort.1985 brachte ihn das Schicksal dann mit Michel Guérard zusammen, der Lebel erstmals in die Regeln der einführte. Nach vielen anregenden Gesprächen mit Ernährungs-Coaches und Marketing-Experten, eröffnete er sein erstes Restaurant in Lausanne. Zwei Jahre später folgten fünf weitere Standorte sowie ein Catering und ein Office-Delivery-Service. Mittlerweile gehört Takinoa mit sechs Standorten definitiv zu den grössten Anlaufstellen für Gesundheitsliebende in der französisch sprechenden Schweiz. Jedes der Gerichte wird in den Takinoa-Ateliers in Gland und Genf hergestellt, wo nur lokale und organische Produkte verarbeitet werden – ohne Konservierungs- oder Farbstoffe. Selbst der Kochvorgang wird strengstens Überwacht, damit durch zu grosse Hitze keine wertvollen Mineralien und Vitamine verloren gehen. Die Gerichte sind auch für Allergiker geeignet oder für Leute, die Diäten verfolgen. So finden zum Beispiel auch Veganer oder jemand mit Laktose-Intoleranz immer etwas Feines.
Image Credits:
ZVG
Claudia Link
IG @juicery21